Redeflussstörungen

Diese Sprechstörung ist durch eine Störung des Sprechablaufs gekennzeichnet und kann in Form von Stottern oder Poltern auftreten. Die Redeflussstörung gehört damit zu den auffälligsten Sprachstörungen. Etwa zwei Drittel aller Kinder durchlaufen während ihrer Sprachentwicklung eine Phase unflüssigen Sprechens, die jedoch nicht als Stottern bezeichnet wird. Diese Kinder wiederholen beispielsweise Satzteile, Wörter, Silben oder auch Laute, während sie „innerlich“ bereits planen, wie der Satz weitergehen soll.

 

Ziel der logopädischen Therapie bei Redeflussstörungen ist ein freies Sprechen ohne Stotter- oder Poltersymptome und ohne Sprechangst bzw. die Verringerung dieser Symptome.

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Stottern

Als Stottern bezeichnet man eine Unterbrechung des Redeflusses in Form von unwillentlichen hörbaren oder stillen Wiederholungen und Dehnungen. Verbunden damit kann sich eine Begleitsymptomatik in Form von Muskelanspannungen, Mitbewegungen, aber auch das Meiden von Blickkontakt oder das Umschreiben schwieriger Wörter entwickeln.

 

5% der Kinder zeigen im Verlauf der Sprachentwicklung eine Stottersymptomatik. Mit einer Remissionswahrscheinlichkeit von 60 – 80% manifestiert sich aber nur ein kleiner Teil zum Störungsbild Stottern.

 

Über die Entstehung des Stotterns herrscht keine Einigkeit, es gibt verschiedene Erklärungsansätze. Es besteht allerdings Konsens darüber, dass mehrere Faktoren bei der Entstehung eine Rolle spielen. So geht man von einer erblichen Komponente, aber auch von äußeren Einflüssen wie z.B. traumatische Erlebnisse oder Überforderung aus.

 

Links & Literatur:

www.bvss.de Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.: bundesweite umfassende und unabhängige Information und Beratung zu allen Fragen rund um das Stottern
www.stotterer-selbsthilfegruppen.de/Wuerzburg

Poltern

Auffällig beim Poltern ist zunächst ein überhastetes, häufig bis zur Unverständlichkeit erhöhtes Sprechtempo. Zudem kommt es zur Auslassung von Lauten und Silben, zu Ersetzungen bestimmter Laute sowie zur Veränderung einzelner Laute und Unflüssigkeiten in Form von Silben-, Wort- und Satzteilwiederholungen.

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